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Kurz erklärt

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Craniomandibuläre Dysfunktion ist ein Überbegriff für Schmerzen im Kopf-, Gesichts-, Nacken- und Schulterbereich, deren Ursache in einer Fehlbelastung der grazilen Kiefergelenke und/oder der umgebenden Muskulatur liegt.

Genauso vielfältig wie die (meist) schmerzhaften Auswirkungen können die Ursachen einer CMD sein, denn Kiefergelenke und die auf sie einwirkenden Muskeln stehen über feinste Nervenverbindungen in Kontakt mit fast allen Bereichen des Körpers. Daher können die Kiefergelenke gar Beschwerden im Lenden-Becken-Bereich verursachen („absteigende Belastung“) und ebenso kann eine Fehlstellung der Wirbelsäule zu Kiefergelenksbeschwerden führen („aufsteigende Belastung“).

Um herauszufinden, ob die Ursache im Kauorgan oder in anderen Körperregionen liegt, bedarf es vor der Therapie einer ausführlichen ganzheitlichen Untersuchung.

 

Behandlung

Interdisziplinär zur Schmerzlinderung

Liegt die Ursache in einer falschen Kieferposition, wird diese meist durch eine Fehlstellung der Zähne verursacht. Daher arbeiten wir gemeinsam mit uns vertrauten Osteopath*innen und Physiotherapeut*innen, um die Okklusion (die Art, in der Ihre Zähne zusammenbeißen) und den Gesamtorganismus in Einklang zu bringen. Die neue Kieferposition wird dann häufig mit einer Aufbissschiene für einige Monate erprobt und kann nach Linderung der Beschwerden von uns kieferorthopädisch auf ihre Zähne „übersetzt“ werden. Zum Beispiel mit durchsichtigen Behandlungsschienen.

In manchen Fällen ist auch eine myofunktionelle Begleittherapie Mittel der Wahl, um durch eine körpergerechtere Zungenlage mit Mundschluss und Nasenatmung den Kopf besser zu stabilisieren und damit ein gesünderes Muskelgleichgewicht auch für Nacken- und Schulterbereich zu etablieren.

 

Erfolge

CMD- Eine Volkskrankheit?

Eine CMD ist oft heilbar. Erfolge können sich schon nach sehr kurzer Zeit einstellen, manchmal lassen die Beschwerden langsam nach. Auch eine zwischenzeitliche Verschlimmerung der Beschwerden beispielsweise durch erhöhten Stress kann möglich sein. Bei Patienten, die über lange Jahre die gleichen Schmerzen hatten, bildet sich oft ein sogenanntes Schmerzgedächtnis. Dies kann dazu führen, dass manche Patienten nie ganz schmerzfrei werden können. Gute Heilungschancen bieten daher ein früher Therapiebeginn und eine gute Zusammenarbeit der Therapeuten.

So komplex die Craniomandibuläre Dysfunktionen sind, so vielseitig ist auch der Weg zur Genesung. In Zusammenarbeit mit unseren Co-Therapeuten begleiten wir Sie durch die für Sie maßgeschneiderte Behandlung.

 

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Ich hatte plötzlich ein Zittern der Hände (Tremor). Bei der Ursachensuche entdeckte Dr. Freudenberg bei mir einen Doppelbiss oder Sunday bite, das bedeutet, ich hatte keinen definitiven Zusammenbiss meiner Zähne, sondern 2 Bisse. Nach der Therapie mit durchsichtigen Schienen und einem sicheren Zusammenbiss meiner Zähne ging auch der Tremor weg.

A.H. aus Weinheim

Schon seit Jahre hatte ich extreme Nackenbeschwerden. Die kieferorthopädische Untersuchung ergab einen Zwangsbiss, d.h. meine Unterkiefer war zu weit hinten „eingesperrt“. Nach der Behandlung mit durchsichtigen Schienen waren auch meine Nackenbeschwerden deutlich besser und zusätzlich habe ich ganz gerade Zähne! 😊

K.P. aus Weinheim

Ich habe einen Tinnitus. Dr. Freudenberg sagte mir, dass die Chance einer Verbesserung nicht groß ist, aber das nächtliche Tragen einer Aufbissschiene hat geholfen. Mein Tinnitus ist deutlich besser geworden.

E.S. aus Hirschberg