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Kurz erklärt

Unsere mykie®-Frühbehandlungspraxis möchte auch für die Kleinsten da sein. In den ersten Lebensjahren beobachten wir die Entwicklung Ihres Kindes und beraten Sie hierzu. Es gilt frühzeitig einzugreifen, um die Weichen zu stellen, damit Kiefer und Zähne natürlich und gesund wachsen können. Haupteinflussfaktoren für das Kieferwachstum sind die Ernährung des Säuglings und des Kleinkindes, der Umgang mit Schnuller und Co. sowie die Länge bzw. Beschaffenheit von Zungen- und Lippenbändchen.

 

Behandlung

Im persönlichen Gespräch informieren wir Sie beispielsweise, warum Stillen neben anderen positiven Effekten auch optimal für die Kieferentwicklung ist. Oder Sie bekommen Tipps, was ein vernünftiger Umgang mit einem Schnuller ist oder was Sie tun können, um den Schnuller oder Daumenlutschen abzugewöhnen.

Darüber hinaus klären wir über den Zusammenhang von Ernährung und Gebissentwicklung auf. Sobald die ersten Zähnchen kommen, möchten diese auch benutzt werden – das Heranführen an festere Nahrung fordert und fördert die Zungen- und Kaumuskulatur. Im Milchzahngebiss ist dann kräftiges Kauen auf beiden Seiten angesagt! Ein wichtiger Input für die physiologische Gebissentwicklung und zur Vermeidung eines Kreuzbisses!

Unsere Beratung wird, wenn notwendig, ergänzt um die Zusammenarbeit mit erfahrenen LogopädInnen. Diese können spielerisch bestehende Fehlfunktionen therapieren.

Prävention

a) Offene Mundhaltung:

Ein wichtiges Anliegen ist uns, frühzeitig Mundatmung und fehlenden Lippenschluss zu erkennen und Sie zu beraten, inwieweit man frühzeitig darauf Einfluss nehmen kann. Denn die offene Mundhaltung hat auf Vieles im Körper Einfluss: Ist der Mund offen, liegt die Zunge in Ruhe nicht am Gaumen, was wiederum das Kieferwachstum negativ beeinflußt. Des Weiteren wird bei Nichtbenutzung der Nase die Atemluft weniger gereinigt, gefiltert und angewärmt: Erkältungen und Ohrinfektionen kommen häufiger vor. Atmen mit offenen Mund wirkt darüber hinaus auch auf die glatte Muskulatur im Körper – so kann Bettnässen beispielsweise auch eine Folge der offenen Mundhaltung sein.

b) Das Zungenbändchen

Das Verbindungshäutchen zwischen Zunge und Mundboden, das Zungenband, muss lang genug sein, um der Zunge den notwendigen Spielraum zu geben.
Ein zu kurzes Zungenband kann zu Problemen beim Saugen, Stillen, Schlucken und Sprechen führen. Zahnfehlstellungen als Folge z.B. einer tiefen Zungenlage sind ebenfalls möglich. Beim Erstkontakt schauen wir uns daher das Zungenbändchen an. Sollte es zu kurz sein und bereits zu Einschränkungen führen, empfehlen wir eine durch Logopäden unterstützte Dehnung oder, wenn das Dehnen begrenzt ist, eine Lösung, damit die Zunge als Muskel im Mund gut funktionieren kann.

 

Patientenfeedbacks

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Bettnässen ist kein Thema mehr, seitdem er nachts nicht mehr durch den Mund, sondern durch die Nase atmet.

Mutter von Fabian

Das Hörvermögen hat sich deutlich verbessert, die RöhrchenOP konnten wir sogar absagen- es war nicht notwendig.

Mutter von Maximillian